Freitag, 5. August 2016

Sonnenbrille und Frollein Sommer.

Diese Woche habe ich das tolle Wetter nochmal genutzt, um bei "Frollein Sommer" Eis essen zu gehen. Wenn ich heute unser Wetter sehe, war dies eine gute Entscheidung. Man könnte meinen, es ist kalter Herbst. :D
Bei Frollein Sommer gibt es ganz tolles selbst hergestelltes Softeis. Ich hatte diesmal Erdbeer/Vanille mit frischen Früchten. Mega lecker.
Zur Feier des Tages, durfte meine originale Sonnenbrille ausgeführt werden. Bekommen habe ich sie von meiner Oma, worauf ich auch ganz stolz bin. Für das Alter der Brille, sieht sie noch richtig gut und gepflegt aus. Nur das Gold wird langsam matter.
Das Outfit fiel diesmal eher bunt aus. Ich mag es sehr konträre Farben zu kombinieren. Gerade Blau und Rot ergibt eine dennoch stimmige Einheit. Die Farben sollten nur matt sein. Je kreller, umso schwieriger lassen sie sich miteinander verbinden.

Sonntag, 31. Juli 2016

Selbgemachtes.

Heute möchte ich euch gern einen tollen selbstgemachten Rock zeigen. Ich bin sehr stolz darauf. Vor allem der Stoff macht ihn zu einem Highlight, er fällt sehr leicht und gibt eine tolle Figur. Der Aufdruck ist recht auffällig, wodurch er sich nur bedingt kombinieren lässt. Muster auf Muster gefällt mir nur recht selten, gerade bei Bildern oder Figuren wirkt dies schnell "kitschig".
Ich habe diesmal ein schlichtes weißes Oberteil gewählt, dazu eine Brosche von Luxulite und schicken Sandalen aus den 50ern.
Was sagt ihr?

Freitag, 29. Juli 2016

Tiki, Sommer, Sonne und Vintage.

Orange, Gelb und Weiß - für mich die perfekten Sommerfarben.
Ich möchte euch mein Outfit des Tages zeigen, leicht exotisch angehaucht, dank verspielter Accessoires. Es ist sehr alltagstauglich und dennoch auffällig, aber schick. Auf dem Tagesprogramm stand eine Fahrradtour, Spielplatz und Eis essen gehen.
Viel muss ich diesmal nicht zum Outfit schreiben.... Ich glaube, die Bilder sprechen für sich. ;)
Accessoires sind übrigens alles originale Vintagestücke, die ich nach und nach gesammelt habe. Zwei Armreifen sind aus Bakelite, das Orange ist aus Holz.

Donnerstag, 21. Juli 2016

Firebirds-Weekender 2016.

Dieses Jahr luden die Firebirds erneut zum Tanz ins Schloss Trebsen - verteilt auf 3 Tage, in einer bezaubernden Lokation, begleitet von Unmengen an nationalen und internationalen Bands, aufgemotzte Oldtimer, unzähligen Modegeschäften, Hairstylisten, Tanzlehrgänge, Tanz in der Kapelle und einer Modenschau, wird einem hier sehr viel geboten. Besonders toll finde ich die natürliche Atmosphäre und der lockere Umgang von Vintage-Fans und ganz normal gekleideten Menschen, die sich das Treiben einfach mal anschauen möchten. Wer auf der Suche nach Inspirationen ist, sollte unbedingt auf solche Veranstaltungen gehen. Gerade für mich als Bloggerin ist dies immer sehr inspirierend viele verschiedene Menschen und Outfits zu sehen – das findet man kaum im Internet. Gerade wenn es um authentische originale Kleidung geht.
Auch wenn es dieses Jahr einige Diskussionen um das verspätete Line-Up gab, finde ich dies jetzt nicht so dramatisch und die Wahl der Bands gelungen. Besonders habe ich mich auf „Ruby Ann“ gefreut. Eine äußerst charmante Dame mit einer sehr voluminösen, rockigen Stimme. Wer sie sich jetzt auch gern mal live anschauen mag, muss leider bisschen warten, denn es war ihr vorerst letzter Aufritt. Ruby geht in Mamapause.
Leider hat das Wetter dieses Jahr nicht ganz so mitgespielt, von Regen bis Sonne war alles dabei. Hat der Stimmung aber kein Abbruch getan. War ja nicht so, dass man im Regen hätte stehen müssen. Wer wollte ist einfach ins Schloss oder in eins der Verkaufszelte gegangen. Das es Einige trotzdem doof fanden, so what, man kann es nicht jedem Recht machen und für das Wetter kann ja keiner etwas.
Ein kleines Manko gab es leider, aufgrund von Stromproblemen, auf dem Zeltplatz. Ich selber kann dazu nicht wirklich etwas sagen, da ich nicht gezeltet habe. Kann aber den Ärger verstehen. Wer mag schon ohne Strom auf einem Zeltplatz nächtigen.
Wie versprochen, gab es neben tollen Modeständen von bekannten Marken wie Frozen Hibiskus, auch einige Stände mit originellem Vintage-Schmuck. Im Bereich Hair und Make-Up konnte man sich u.a. von der bezaubernde „Miss Mint Vintage Hair“ und „Miss LeStrange“ auf hübschen lassen. Die Mädels sind echt klasse, waren ganz tolle Frisuren dabei und die Mädels selbst natürlich bildschön. Im Schloss selbst gab es auch noch für die Männer einen Barber, man konnte Kontrabass lernen und natürlich eine Platten-Börse.
Mein persönliches Highlight war die Band „The Jets“. Wer meine Instagram-Seite verfolgt wird das Video schon gesehen haben, wo ich mit zwei anderen Frauen auf die Bühne musste, um einen Stroll zu tanzen. War mir anfangs recht unangenehm, hat aber Spaß gemacht – gerade mit zwei so tollen Mädels.
Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass ich mich sehr gefreut habe einige meiner Leser persönlich getroffen zu haben und mich für die lieben Worte bedanken möchte. Eure Unterstützung ist mir sehr wichtig.
Bildquelle: S. Griebel (Urheberrecht liegt allein bei dem Fotograf selbst und darf ohne seine Zustimmung nicht verwendet, geteilt oder verändert werden. Ich habe die Erlaubnis seine Bilder zweckgemäß zu verwenden.)

Dienstag, 12. Juli 2016

Latzhose - Keep on swinging!

Swing, nicht nur Musik - eine figurbetonte, aber angezogene Mode: so würde ich diese zumindest beschreiben. Neben der Musikbegeisterung für Swing entwickelte sich damals relativ schnell eine eigene herausstechende Mode, angelehnt an die damaligen englischen Filme. Aufwendige Frisuren und Make-up, Schuhe mit Kreppsohlen, Anzüge, Krawatten, Hosen mit weit ausgestelltem Bein (Männer) und Matrosenhosen (Frauen)….
Eine abgewandelte Form der Hosen habe ich die Tage durch Zufall gefunden, geschnitten nur auf dreiviertel der Länge. Besonders die Farbe hat mir gefallen, ich bevorzuge ausgewaschene matte Farben. Gewöhnungsbedürftig wird für Einige, zumindest für die „Neuen“ in der Szene, der ausgestellte Schlag sein, der aber gerade beim Tanzen sehr schön swingt (sich bewegt). Um das Ganzen ein Wenig mexikanisch wirken zu lassen, habe ich dazu eine Oberteil mit … kombiniert. Die Hose sollte zwar das Highlight bilden, aber nicht herausstechen oder durch zu viel Farbe konträr wirken.
Am besten gefallen mir enge, bzw. figurbetonte, Oberteile zu den doch relativ weit ausgestellten Hosen. Gerade bei schlanken Frauen kann dies sonst schnell nach Kartoffelsack aussehen. Toll dazu passen, gerade an kälteren Tagen, eine Blouson-Jacke (Bomberjacken) oder ein gerade geschnittener Mantel. Taillenbetonte Mäntel würde ich nicht kombinieren, da dies schnell den Gesamteindruck minimiert, heißt die Proportionen werden optisch gebrochen. Das kann aber jeder für sich entscheiden, Geschmäcker sind verschieden und es gibt keine Norm, wer was tragen kann, darf oder soll. Hauptsache ihr fühlt euch wohl und habt Spaß an Mode. :)

Donnerstag, 30. Juni 2016

Mexikanisches Maxi-Kleid.

Ich bin ja, wie viele andere auch, momentan sehr Mexiko fixiert. Diese bunten Farben, Muster und Schnitte haben es mir einfach angetan. Irgendwann werde ich auch mal dahin reisen…
Aktuell ein schöner Trend, wie ich finde. In jeglichen Kollektionen kommen diese Schnitte und Muster vor - dieser Sommer wird farbenfroh.
Da ich ja bekennender H&M Käufer bin und mir vollkommen egal ist, ob das jetzt nun authentisch erlaubt ist oder nicht, zeige ich euch heute mal meine aktuelle Errungenschaft. Eigentlich trage ich nur Röcke oder Kleider, welche mir bis zum Knie gehen, habe mich aber für ein langes, leicht fallendes Kleid, entschieden.
Aufgrund meiner hellen Hautfarbe stehen mir intensive kräftige Farben besser, die lassen mich nicht so blass wirken. Dementsprechend habe ich mich für ein dunkelblaues Kleid, mit roten Mustern, entschieden. Um dem Kleid als Hauptakteur nicht die Wirkung zu nehmen, habe ich die Accessoires und Tasche in einem Mattschwarz gewählt. Nur eine süße Kaktus-Brosche in grün durfte sich als Farbklecks dazu gesellen, immerhin steht der Kaktus für Mexiko pur. ;)

Sonntag, 8. Mai 2016

Rockabilly-Subkultur # 2: Hepcat, Hipster & Jiver

"Hipster“, was hat das mit Vintage zu tun, fragen sich jetzt bestimmt einige?!
Dier Begriff "Hipster" stammt ursprünglich aus den 40er Jahren. Dieser bezeichnete Liebhaber von Jazz, insbesondere Bebop , welche in den frühen 40er Jahren populär wurden. Das hat mit dem heutigen Modetrend „Hipster" überhaupt nichts zu tun. Hipster definierten sich selbst über die Eigenschaft der „Hipness". Außenstehende empfanden daher früher einen Hipster als „Spießer“, also konventionell und konservativ, was nicht völlig verständlich war, da gerade diese ein sehr turbulentes Leben führten.
„Hipness is not a state of mind, it’s a fact of life.“
HEPCAT
Ursprünglich die Selbstbezeichnung für jugendlichen Swing-Fans in den1930ern. "Hep" bedeutet übersetzt „Hüfte“ – bezogen auf den Hüftschwung. "Hip" steht umgangssprachlich dafür, neue Trends zusetzen. "Cat" war damals eine Bezeichnung für Musiker untereinander, damit wird auch ein "Typ" oder "Kerl" bezeichnet.
JIVE
Auch umgangssprachlich "jiven" genannt, ist nichts anderes, wie eine vereinfachte Version vom Lindy Hop. Jive basiert auf einen einfachen Grundschritt von 4 Schlägen, daher ist er leicht zu erlernen, sieht cool aus und macht eine Menge Spaß. Wenn man Jivetänzer beobachtet, scheint es so, als würden diese viel hüpfen. Tatsächlich bleibt aber der Kopf, während des gesamten Tanzes, auf einer Höhe – dieses nennt man „bouncen“. Weitverbreitet ist eine pumpende Führungshand. Jive wird zu mittlerer und schneller Musik getanzt. Er hat viele Anhänger in der Rockabilly- und Rock’n’Roll-Szene auf der ganzen Welt. Die Basis für die Dame ist ein Rock Step und für den Mann ein Side Tap - rückwärts und vorwärts im Wechselschritt.
Kleidung: Hepcats und Jiver legten einen besonderen Wert auf eine gepflegte Garderobe und grenzten sich bewusst von den “schmuddligen” Rockern, wie z.B. den Greasern, ab.
Das hat sich bis heute kaum geändert. Nicht nur Hepcat gilt heute, auch die Bezeichnung „Authentic“ wird oft ins Spiel gebracht, wer jetzt nun der bessere Rock’n’Roller ist, da die meisten Hepcats nur originale 1950s Klamotten tragen, in einer Wohnung leben, die original so eingerichtet ist und nur Musik von originalen Platten hören… Teilweise nimmt dies abstruse Züge an. Ich lebe das auch sehr „authentisch“, aber eben nicht fanatisch.
LEBENSEINSTELLUNG:
Der Hipster nahm den Lebensstil des Jazz –Musikers an, von der Sprache, den Slang, bis einschließlich der entspannten Haltung zum Leben. Ein sarkastischer Humor, selbst auferlegte Armut und entspannte sexuelle Codes gehörten zu dem Leben als Hipster. Einige schreiben auch davon, dass Hipster ständig Cannabis und anderen Drogen zu sich genommen haben, bestätigt wurde dies aber nicht.