Sonntag, 29. November 2015
Oh du Fröhliche.
Jedes Jahr auf ein Neues beginnt ab dem Totensonntag die schönste Zeit des Jahres – Weihnachten. In fast jedem Fenster kann man hell erleuchtete Schwibbögen finden.
Ich freue mich immer besonders darauf, wenn ich endlich die vielen Kartons aus dem Keller holen kann- gefüllt mit kleinen Räuchermännchen, Glockenspielen, Christbaumschmuck und etlichem anderen Schmuckstücken aus den 30ern bis 50ern Jahren, welche ich fleißig über Jahre hinweg gesammelt habe. Zu stimmungsvoller Musik wird dann alles nach und nach ausgepackt und bis spätestens zum 1. Advent verteilt und aufgestellt. Bei mir wird in fast jedem Zimmer traditionell geschmückt. Das mag auf den ein oder anderen übertrieben und alt wirken, ich mag dies aber sehr.
Meinen Adventskranz für unser Wohnzimmer habe ich dieses Jahr wieder selbst gebastelt. Wichtig war mir, dass es bunt ist. Irgendwie bin ich seit einigen Jahren Fan von bunten Vintage-Kugeln. Da unser Wohnzimmer ja eher dezente gehalten wurde finde ich den Kontrast mit bunter Weihnachtsdekoration sehr stimmig – so wirkt es nicht kitschig. Im Esszimmer hingegen, da dieses einen „Farbcode“ in Rot unterliegt, haben wir einen einfarbigen Adventskranz aufgestellt.
Im Internet kann man ja einige sehr kreative selbstgemachte Kränze finden. Es muss nicht immer traditionell oder authentisch sein. Wichtig ist, dass es einem gefällt und weihnachtliche Stimmung bringt…. Habt einen schönen ersten Advent!
Samstag, 21. November 2015
Taschenliebe.
Taschen sind wohl, ähnlich wie bei Schuhen, die besten Freunde einer Frau.
Genauso erging es mir schon oft, sei es bei einem kleinen Bummel über den Flohmarkt oder in verschiedenen Läden.... Als ich aber vor einigen Tagen diese Tasche von "Lily Bamboo" auf einer Internetauktion-Plattform ersichtetet, bekam ich glatt Schnappatmung. Ich musste diese Tasche um jeden Preis haben. Ja, manchmal hat man eben Glück...
Bei mir angekommen, musste ich sie gleich ausführen. Das aufgestickte Muster auf der Front macht einfach Lust einen Cocktail zu trinken. Die Verarbeitung der Tasche ist super - reine Handarbeit. Auch die Größe ist ausreichend, gerade für Cocktailabende, das Nötigste passt hinein.
Passend zu meinem neuen Schmuckstück habe ich ein Swing-Dress von der Marke Collectif Clothing kombiniert, noch paar dezente Schuhe dazu - fertig war das Outfit.
Die Tasche war auf jeden Fall der Blickfang des Abends ;)
Mittwoch, 18. November 2015
Motto-Party.
Kindergeburtstag ist immer eine Sache für sich - gerade wenn sich die lieben Kinderchen eine Halloweenparty wünschen. Nun, es sei meinem Minibilly gegönnt. Also legte ich los....
Für die Deko habe ich ganz einfache Sachen benutzt, die ich mir bisschen zusammen gebastelt habe.
Gespenst
Man braucht: Taschentücher, Klopapier, Bindfaden, schwarzer Stift.
Ich habe das Taschentuch geöffnet vor mich hingelegt, darauf eine Kugel aus Klopapier, zusammen binden, Augen bzw Gesicht darauf malen und fertig.
Mit handelsüblicher Wolle habe ich dann versucht eine Art Spinnennetz nachzugestalten. Für einen kleinen Farbtupfer sorgten noch kleine Fledermäuse.
Die Party war auf jeden Fall ein Highlight. Mein Minibilly war mega stolz, was für mich als Mama das Wichtigste ist.
Sonntag, 8. November 2015
Konnichiwa.
Diese Woche habe ich mich an etwas exotisches gewagt. Es sollte asiatisch sowie Vintage sein - etwas authentisches mit dem Gewissen Extra. Ich bin ein großer Fan der asiatischen Kultur und Lebensweise. Gerade die tollen Seidenstickereien gefallen mir gut, welche traditionell und aufwändig hergestellt werden. Also entschied ich mich für ein japanisches Vintage-Outfit. Aber seht selbst:
Zum Outfit:
Das Oberteil, eine gelbe Bluse, stammt aus meinem Familienbesitz, das ich hüte und pflege wie meinen Augapfel. Es besteht aus Seide mit Stickerei in floralen Muster. Seide lässt sich prima tragen, auf der Haut fühlt es sich gänzlich leicht an. Ich mag diese Stoffart sehr. Kleine aufwändig angebrachte Accessoires runden die perfekte Erscheinung der Bluse ab. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich in einem Secondhand Geschäft diesen tollen original Vintage-Gürtel ergattern können, der prima zum Outfit passt. Der Rock ist von dem Label Zara, welchen ich von meiner Chefin geschenkt bekommen habe. Ich mag den Schnitt sehr, er umschmeichelt und macht zugleich eine tolle Figur. Schuhe wählte ich nach der Absatzhöhe aus, hoch dürften sie nicht sein, und nach der Form. Es sollte annähernd zu originale japanische Schuhe passen. Ist mir, glaube ich, ganz gut gelungen.
Zum Hairstyling:
Passend zum Outfit wollte ich natürlich eine angemessene Frisur, die man allerdings auch auf Arbeit tragen konnte ohne das es gleich nach Karneval aussieht. Also entschied ich mich für einen klassischen Dutt, denn ich dann etwas struppig gestaltete. Da ich ja sehr lockiges Haar habe und dieses schwer glatt zum Zopf gebunden bekomme, nutze ich eine eher klebrige Pomade namens Layrite Superhold, die zudem noch gut riecht. Wie ich erfahren habe soll Layrite Superhold die Mutter aller Gel-Pomaden sein. Das erklärt ihre Klebrigkeit durchaus. Ich kann sie nur weiter empfehlen, gerade für Pferdeschwanz- Frisuren, da sie jedes noch störrische Haar "anklebt".
Einen schönen Sonntag euch noch!
Donnerstag, 5. November 2015
Herbstlicher Igel.
Vor einiger Zeit konnte ich über eine Internetauktion diese süße Igel-Brosche ersteigern. Sie ist ein Originalstück aus den 50er Jahren. Die kleinen Haare sind mit viel Liebe einzeln auf ein Stück Leder befestigt worden - in liebevoller Handarbeit gefertigt.
Die Brosche passt prima zu fast allen Sachen, besonders im Herbst ist sie ein besonderer Blickfang. Ich bin sehr glücklich über diesen tollen Fund und werde sie jetzt wohl fast täglich tragen :)
Mittwoch, 28. Oktober 2015
Oberlausitz - Tag 1.
Familienbesuche liebe ich ja sehr. Also wurden kurzerhand die Koffer gepackt – natürlich altmodisch und stilecht – und los ging es in die Oberlausitz, welche seit einigen Jahren die Heimat meiner Eltern geworden ist. Ich mag diese Region Deutschlands, schon wegen der historischen Altbauten im Zentrum. Wer zum Beispiel in Görlitz zu gegen sein sollte, wird dies verstehen. In mitten von alten denkmalgeschützten Gebäuden findet man versteckt kleine romantische Cafés. Da Görlitz genau an der Grenze zu Polen liegt, kann man hier spontan ein kleines Abenteuer in fremdes Gefilde wagen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
Mich verschlug es diesmal ins ländliche Herrnhuter Umland. Ja, hier werden tatsächlich diese bekannten Weihnachtssterne hergestellt, welche man sich hier auch gern in der Herstellung zeigen und vorführen lassen kann. Ich selbst besitze leider noch kein Exemplar…
Nach guten 2 ½ Stunden Autofahrt angekommen, bezogen wir erstmal unser kleines Reich auf einem Erlebnisbauernhof. Warum ich nicht bei meiner Familie nächtigte? Da auch meine Großeltern zugegen waren, reichten die Schlafplatzmöglichkeiten nicht für alle aus. Was ich nicht schlimm fand, da wir so einen zusätzlichen Kurzurlaub erleben durften. Das Zimmerchen war klein aber fein und sogar im Vintage-Look eingerichtet, das Gelände ist wie ein typischer Bauernhof. Da ich leider Heuschnupfen haben, fiel das Erlebnis im Heu zu schlafen leider flach.
Hier konnte man nicht nur Kühe, Schweine, Enten und was man noch so auf einem Bauernhof erwartet finden, sogar zwei kleine Rehe wohnen hier und ganz schmucke Pfauen. Wie kleine Majestäten stolzierten sie über den Hof, als gehörte ihnen die Welt – schon putzige Tiere. Eins der Rehe ließ sich sogar streicheln, das alleine war schon die Reise wert.
Gegen Abend versammelten wir uns dann bei meinen Eltern zum Essen. Es gab selbst geräucherte Forelle und ganz viel an Gegrilltes. Danach ging es dann in den Garten zum Lagerfeuer, was ich seit Kindheitstagen an liebe – das leise knacken des Holzes und diese wollig warme Wärme. Für die Kinderchen gab es bei gefühlten Minusgraden zum Aufwärmen Kinderpunch und für die Erwachsenen Glühwein. Als kleines Highlight haben wir Marshmallows über's Feuer gehalten. Meiner ist leider verbrannt...
Es war ein langer aber wundervoller Tag, ich konnte ausgiebig die Zeit mit meinen Eltern genießen - was wünscht man sich mehr?!
Montag, 19. Oktober 2015
Exotisch.
Am Wochenende hatte ich endlich mal Zeit einen Ausflug in den Botanischen Garten zu machen. Immerhin wohne ich schon etliche Jahre in Chemnitz - sehr beschämend das ich dies erst jetzt geschafft habe. Das Wetter war leider nicht so toll, was hingegen mich endlich dazu kommen ließ, mein Wollkleid aus dem Schrank zu holen. Der Stoff ist leicht kratzig, daher sollte man besser noch einen dünnen Pullover darunter ziehen, was das Kleid leider untauglich für warme Tage macht. Gekauft habe ich das Kleid bei Marc O Polo. Vom Schnitt her ist es genau wie die geliebten Originale, weswegen ich es auch gekauft habe.
Im Botanischen Garten erkundete ich gemeinsam mit meinem Minibilly das Topenhaus und vor allem die Kakteen- Sammlung. Mein Minibilly liebt Kakteen schon seit Kindheitstagen an. Hier einige Fotos für euch, die spontan dabei entstanden sind.
Rundum ist zu sagen, das es gewiss seinen ganz eigenen Reiz hat durch all die Schönheiten von exotischen Blumen zu laufen. Ich mochte es sehr und werde auf jeden Fall nochmal vorbei schauen, die Ruhe genießen und mich inspirieren lassen.
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